03.11.2015

Clowns feierten 700. Auftritt

Clowneske und musikalische Einlagen gab es zum 700. Auftritt

 

Mit einer Clowns-Torte und einer clownesken „Dankesrede mit Kunststückchen" haben sich die Klinik-Clowns Lolek (Henning Leidinger), Tilotamma (Marie-Gabriele Massa), Ännipenni (Kathi Becker) und Fluxi (Heike Laub) in der Kinderklinik des Klinikums Saarbrücken bei allen bedanken, die mit Spenden ermöglicht haben, dass die Clowns ihre spezielle Medizin verabreichen konnten – und das schon 700-mal. Immer noch müssen sich die Clowns ausschließlich aus Spenden finanzieren – und das, obwohl es sich mittlerweile herumgesprochen haben müsste, dass Lachen nicht nur gesund ist, sondern auch gesund macht.

Stellvertretend für die vielen Spender waren die stellvertretende Schulleiterin der Grundschule Klarenthal Anne Marx mit Schülerin Denise Roa und deren Mutter gekommen sowie Marion Isringhaus. Die Grundschule Klarenthal führt immer wieder Aktionen durch, deren Erlöse den Klinikclowns zu Gute kommen. Marion Isringhaus organisiert einmal im Jahr eine Charity-Veranstaltung, bei der sie für die Klinik-Clowns Spenden sammelt. Denn sie ist der Überzeugung: Klinikclowns leisten so viel Positives bei der Genesung der Kinder, dass diese eigentlich vom Träger bezahlt werden müssten – so wie es zum Beispiel in Israel üblich sei. Den Grundstein für das Angebot der Klinikclowns legte die Kinderhilfe e.V. Saar; sie etablierte das Angebot der Klinik-Clowns mit Spenden an den Kinderkliniken im Saarland, erklärte die stellvertretende Vorsitzende der Kinderhilfe Saar, Dr. Ingrid Kojan.

 

Dank der Spenden bekommen die kleinen Patienten in der Kinderklinik auf dem Winterberg jeden Dienstag Besuch von Tilotamma und Lolek, zwei lustigen Gesellen, die mit viel Einfühlungsvermögen und guten und ausgefallenen Ideen an ihr Bett kommen und da allerlei Schabernack treiben. Wenn die Clowns da sind, wird alles, was sich ihnen bietet, ins Spiel mit einbezogen: Eltern, Besuch, Ärzte und Krankenschwestern, aber auch Dinge, die zufällig im Zimmer sind.

 

So wird der Infusionsständer zur Tankstelle mit Superbenzin, oder der kleine Kuschelhase jagt einem der Clowns höllische Angst ein. Auf diese Weise können die Kinder über Angst lachen und so ihre etwaige eigene Angst im Krankenhaus leichter verarbeiten.

Je nach Situation und Alter des Patienten wird gesungen, gezaubert, jongliert oder einfach nur verbal gealbert.

Hinter den roten Nasen und dem „kulturpädagogischen Angebot" stehen die beiden Clowns Marie-Gabriele Massa und Henning Leidinger.

 

 

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