06.03.2013

Besuch aus Fernost

Delegation aus Japan zu Gast im Klinikum Saarbr�cken

Besuch aus Fernost hatte das Klinikum Saarbr�cken. Die Gesch�ftsf�hrerin Dr. Susann Bre�lein und der �rztliche Direktor Dr. Christian Braun begr��ten eine f�nfk�pfige Delegation der  japanischen Botschaft. Wissenschaftler, Gesundheits-Manager und Vorstandsmitglieder des japanischen Apotheker-Verbandes, begleitet von dem Botschaftssekret�r f�r Gesundheit, Yuki Iwama, informierten sich im Klinikum Saarbr�cken �ber das deutsche Krankenhauswesen - und speziell �ber die Aufgaben einer Krankenhaus-Apotheke. Dabei ging es den Delegierten um Vergleiche mit ihrer Heimat. Deshalb war auch das Klinikum Saarbr�cken als Krankenhaus in einer Landeshauptstadt  ausgew�hlt worden. Denn japanische Pr�fekturen  seien in der Regel so gro� wie das Saarland; die Krankenh�user in den Pr�fektur-Hauptst�dten entspr�chen der Gr��e des Klinikums Saarbr�cken mit seinen 15 Fachabteilungen, 26 500 Patienten und 1800 Besch�ftigten.

Der �rztliche Direktor ging auf die Organisation des Klinikums ein und stellte unter anderem die besonderen Kompetenzen in der akuten Maximalversorgung vor.  Und mussten Notfallpatienten in Deutschland bis Ende 2012 noch 10 Euro Praxisgeb�hr f�r eine Behandlung im Krankenhaus bezahlen, werden die Japaner mit 50 bis 100 Euro Selbstbeteiligung zur Kasse gebeten, wenn sie nicht zu einem niedergelassenen Arzt gehen.

Daf�r sind die Krankenhaus-Apotheken in Japan auch f�r den Endverbraucher eine Alternative; in Deutschland d�rfen dagegen lediglich station�re Patienten mit Medikamenten versorgt werden. Besonders interessierte sich die Delegation f�r den Einsatz von Nachahmerpr�paraten, sogenannte Generika, im Krankenhaus. Generika w�rden in Deutschland aus Kostengr�nden sowohl von niedergelassenen �rzten verschrieben als auch im Krankenhaus eingesetzt, erl�uterte die stellvertretende Apothekenleiterin Dagmar Utter-D�tterl bei einer F�hrung durch die Krankenhaus-Apotheke. 

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