Kinder- und Jugendmedizin des Klinikums Saarbrücken zum zweiten Mal in Folge mit Gütesiegel ausgezeichnet
Bereits zum zweiten Mal in Folge hat das Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin des Klinikums Saarbrücken das Gütesiegel „Ausgezeichnet. für Kinder“ erhalten. Kinderkliniken, die diesen Stempel tragen, müssen sich zuvor einer harten Prüfung unterziehen. Die Saarbrücker Klinik für Kinder- und Jugendmedizin hat sich dieser Qualitätsprüfung nochmals freiwillig gestellt, die zugrundeliegenden Kriterien ausnahmslos erfüllt und die entsprechende Urkunde erhalten.
“Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, denn sie bestätigt, dass wir kranken Kindern – vom Baby bis zum Jugendlichen - eine optimale Versorgung bieten“, so Professor Dr. Jens Möller, Chefarzt des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin des Klinikums Saarbrücken.
Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Im Krankheitsfall sollten sie in einer auf die Bedürfnisse von Kindern spezialisierten Einrichtung versorgt werden. Im Saarland verfügt außer dem Klinikum Saarbrücken lediglich die Marienhausklinik Kohlhof in Neunkirchen über dieses Gütesiegel.
Entwickelt wurde das Gütesiegel von einer bundesweiten Initiative verschiedener Fach- und Elterngesellschaften unter Federführung der Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V. (GKinD). Das Ziel der Initiative ist es, Eltern ein Kriterium an die Hand zu geben, durch das sie selbst prüfen können, ob die für sie nächstgelegene Kinderklinik die hohen Erwartungen an die Qualität einer guten Kindereinrichtung auch erfüllt. Dafür wurden dem Siegel Qualitätskriterien zu Grunde gelegt, die sich unter anderem auf personelle und fachliche Anforderungen, Organisation der Klinik, die räumliche und technische Ausstattung sowie die Sicherung der Ergebnisqualität beziehen. Details hierzu sowie die komplette Checkliste finden Interessierte unter www.ausgezeichnet-fuer-kinder.de.
Pro Jahr werden in der Saarbrücker Kinderklinik rund 4200 Mädchen und Jungen zwischen 0 und 18 Jahren stationär, und 5000 Babys, Kinder und Jugendliche ambulant behandelt. Sie kommen meist aus dem Saarland, oft auch aus dem angrenzenden Frankreich.