03.06.2013

Am 4. Juni ist Aktionstag gegen den Schmerz

 

Patienten k�nnen auf der kostenlosen Telefonhotline Fragen stellen

Schmerztherapeuten des Klinikums Saarbr�cken auf dem Winterberg unterst�tzen die Aktionen zum bundesweiten Tag gegen den Schmerz. So k�nnen Betroffene am 4. Juni 2013 zwischen 9:00 und 18:00 Uhr unter der kostenlosen Telefonhotline 0800-18 18 120 ihre Fragen zu Schmerzen und ihrer Behandlung stellen. Mehrere Dutzend Experten aus ganz Deutschland, darunter der Facharzt f�r Innere Medizin und Schmerztherapeut PD Dr. Winfried H�user vom Klinikum Saarbr�cken, stehen den Anrufern Rede und Antwort.

Bundesweit machen an diesem Tag die Deutsche Schmerzgesellschaft und neun weitere Schmerzorganisationen auf die l�ckenhafte Informations- und Versorgungslage der rund 13 Millionen Menschen aufmerksam, die an chronischen Schmerzen leiden. Menschen mit chronischen Schmerzen m�ssen oftmals mehr als ein Jahr warten, bevor sie eine angemessene Behandlung erhalten. Ein F�nftel der Betroffenen sind der Meinung, dass ihre Schmerzen nicht wirksam behandelt werden. Ungef�hr genauso viele Schmerzpatienten haben das Gef�hl, aufgrund ihres Schmerzes gesellschaftlich isoliert zu sein.

�Jeder Mensch hat das Recht auf eine angemessene Schmerzbehandlung�, so Dr. Winfried H�user. �Leider ist es derzeit u.a. aufgrund der Rahmenbedingungen des Gesundheitssystems so, dass noch immer viele Schmerzpatienten in Deutschland unterversorgt sind�, so der Schmerztherapeut, der �brigens auch Generalsekret�r der Deutschen Interdisziplin�ren Vereinigung f�r Schmerztherapie ist.

Dabei sind die gesellschaftlichen Folgekosten unbehandelter Schmerzen nicht unerheblich. Die volkswirtschaftliche Belastung, u.a. aufgrund von Arbeitsunf�higkeit, bel�uft sich nach Berechnungen der Deutschen Schmerzgesellschaft auf j�hrlich 20 � 30 Mrd. Euro.

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