21.10.2015

Am 5. November Herztag im Klinikum Saarbrücken

​Thema: Koronare Herzkrankheiten und Herzinfarkt: Erkennen, behandeln, vorbeugen

„Koronare Herzkrankheiten und Herzinfarkt: Erkennen, behandeln, vorbeugen" – das ist das Thema des 17. Herztags im Klinikum Saarbrücken am Donnerstag, 5. November 2015, 17.30 Uhr im Casino des Klinikums Saarbrücken. Die koronare Herzkrankheit (KHK) ist die Vorläuferkrankheit des Herzinfarkts und die häufigste Herzerkrankung mit Millionen Betroffenen in Deutschland. Allein an der koronaren Herzerkrankung sterben jährlich über 128.000 Menschen, unter ihnen mehr als 55.000 am Herzinfarkt. Viele der lebensbedrohlichen Verläufe der KHK ließen sich durch rechtzeitige Erkennung und Behandlung vermeiden.

Die KHK entsteht dadurch, dass sich Herzkranzgefäße durch Schädigungen an der Gefäßinnenhaut (Arteriosklerose), z. B. durch Rauchen und Bluthochdruck, in einem langen schleichenden Prozess immer mehr verengen, so dass die Durchblutung des Herzens

behindert wird. „Ein erstes Warnsignal der koronaren Herzkrankheit ist ein Schmerz im Brustkorb unter körperlicher Anstrengung, der schnell verschwindet, wenn die Belastung aufhört. Er ist typisch für die Krankheitsphase der stabilen Angina pectoris (lat.: Brustenge)", erklärt Prof. Dr. Günter Görge, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Angiologie des Klinikums Saarbrücken.

„Diesem Brustschmerz sollte besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden, um durch eine rechtzeitige Behandlung zu verhindern, dass es zu einem Herzinfarkt kommt."

Bei dem Herztag im Klinikum Saarbrücken wird der Saarbrücker Kardiologe Dr. Dirk Jesinghaus darüber informieren, wie die koronaren Herzerkrankung entsteht und mit welchen Beschwerden und Warnzeichen sie sich bemerkbar macht. Prof. Dr. Görge wird in seinem Vortrag erläutern, was in der Klinik gemacht wird, wenn es zum Herzinfarkt kommt. Dass man nach einer Behandlung im Krankenhaus z. B. durch eine Stent-Implantation oder Bypass-Operation nicht gesund ist, darauf wird die Kardiologin Dr. Fatima Goudjil unter dem Titel „Ich habe alles überstanden – wie geht es nun weiter?" eingehen. Denn vielen sei nicht bewusst, dass sie an einer chronischen Herzerkrankung leidenund deshalb ihren Lebensstil ändern und auf Dauer Medikamente einnehmen müssten. Für Fragen stehen die Experten am Ende der Veranstaltung zur Verfügung.

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