22.09.2015

Aktive Mittagspause: So nicht, Herr Gröhe!

​Die Beschäftigten des Klinikums Saarbrücken gestalten am Mittwoch, 23. September, 13 Uhr auf dem Gelände des Klinikums vor dem Haupteingang eine sogenannte aktive Mittagspause unter dem Motto: „So nicht, Herr Gröhe!.“ Damit schließen sich die Mitarbeiter einer bundesweiten Protestaktion an, die sich gegen die Kürzungen der geplanten Krankenhausreform richtet. Bei der aktiven Mittagspause spricht die Geschäftsführerin Dr. Susann Breßlein.

Dabei geht es um folgende Forderungen:

  • Die Belastung des Krankenhauspersonals muss reduziert werden.
  • Die Tarifsteigerungen unserer Mitarbeiter müssen uns von den Krankenkassen vergütet werden.
  • Die Finanzausstattung der Krankenhäuser  - auch im Bereich der Finanzierung der Investitionen - muss endlich auf solide Füße gestellt werden.
  • Der Versorgungszuschlag muss dauerhaft erhalten bleiben.
  • Die Krankenhäuser brauchen eine auskömmliche Finanzierung der von ihnen erbrachten Notfallversorgung.
  • Die Krankenhäuser müssen sich auf die Herausforderungen einer alternden Gesellschaft vorbereiten können.
  • Die neutralen und fachlich anerkannten Landesgeschäftsstellen für Qualitätssicherung (im Saarland das QBS) sollen mit den notwendigen Qualitätskontrollen in den Krankenhäusern beauftragt werden.

Die Krankenversorgung ist eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe und gehört zu einer humanen Gesellschaft.  Wir alle sind darauf angewiesen, dass wir im Krankheitsfall adäquate, fachgerechte und menschliche Hilfe bekommen. An diesem Stuhl wird derzeit gesägt, zum Nachteil der Beschäftigten der Krankenhäuser und damit letztlich auch zum Nachteil der Patienten.

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