09.10.2015

„Pulverfass“ Bauchschlagader

Dr. Michael Moritz, Oberarzt der Gefäßchirurgie des Klinikums Saarbrücken, referiert am Donnerstag, 22. Oktober, 17 Uhr in der Stadtbibliothek Saarbrücken im Rahmen der Vortragsreihe „Gesundheit im Dialog".

 

Wäre Albert Einstein besser informiert gewesen, er hätte nicht im Alter von 76 Jahren an einer inneren Blutung, verursacht durch eine krankhafte Erweiterung der Bauchschlagader (Bauchaortenaneurysma) sterben müssen. Ist die  Bauchschlagader krankhaft erweitert, werden die Gefäßwände porös und drohen irgendwann zu platzen. Die Folge: unerträgliche Bauchschmerzen mit Ausstrahlung in den Rücken, Übelkeit und Brechreiz. Das Leben ist dann nur noch durch einen sofortigen chirurgischen Eingriff zu retten, andernfalls kommt es zur inneren Verblutung. Die Ursache einer Bauchschlagader-Erweiterung ist in der Regel eine Gefäßverkalkung (Arteriosklerose). Männer und Raucher sind am häufigsten davon betroffen: Fünf von hundert Männern über 65 Jahren haben eine krankhafte Erweiterung der Hauptschlagader. Leider werden die meisten Bauchaortenaneurysmen nicht vom Betroffenen selbst bemerkt, häufig erst, wenn es schon zu spät ist. Deswegen rät Michael Mritz, Oberarzt der Gefäßchirurgie des Klinikums Saarbrücken: „Wenn Sie zu einer der Risikogruppen für Arteriosklerose gehören, sollten Sie Ihre Bauchaorta regelmäßig screenen lassen. Denn ab einer Gefäßerweiterung von fünf Zentimetern steigt die Gefahr des Platzens durch einen Gefäßwandeinriss erheblich an." Die Untersuchung, so Moritz, ist völlig schmerzlos und strahlenfrei.

Mehr über das „Pulverfass" Bauchschlagader erfahren Sie im Vortrag von Dr. Michael Moritz, Oberarzt der Gefäßchirurgie des Klinikums Saarbrücken, am Donnerstag, 22. Oktober, 17 Uhr in der Stadtbibliothek Saarbrücken. Hier haben Sie die Gelegenheit, Ihre Fragen zu stellen.

 

Info:

Die Reihe „Gesundheit im Dialog" ist eine Veranstaltung des Klinikums Saarbrücken und der Stadtbibliothek Saarbrücken in Zusammenarbeit mit diesen Partnern:

  • Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe im Saarland
  • Unabhängige Patientenberatung Saarbrücken
  • Volkshochschule und Gesundheitsamt des Regionalverbandes Saarbrücken
  • Landesarbeitsgemeinschaft Gesundheitsförderung im Saarland (LAGS)
  • Ärzteverband des Saarlandes
  • Verband der Ersatzkassen
  • Deutsche Herzstiftung
  • SR 3 Saarlandwelle.

Die Vorträge richten sich an interessierte Laien und Betroffene, der Eintritt ist frei. Die Plätze sind auf 70 begrenzt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ein Jahresprogramm finden Sie hier.

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